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15.05.2010 - © 2010 Neue Westfälische / Dick Übersicht | Drucken

Immer zur Stelle, wo Not am Mann war

Stadt würdigt Heinrich Heineke mit Straßennamen

Sein Todestag jährt sich bald zum 19. Mal, am 12. Mai wäre Heinrich Heineke, letzter Bürgermeister von Rheda, 106 Jahre alt geworden. An seinem Geburtstag kam die große Familie Heineke aus einem besonderen Anlass zusammen. Gemeinsam mit zahlreichen Vertretern aus Rat und Verwaltung weihte man die „Heinrich-Heineke-Straße“ ein.

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Stolz auf den Vater: Gemeinsam mit der großen Familie und den Offiziellen schauen die Heineke-Töchter Bärbel Schlubach (r.) und Helga Hahne zum gerade enthüllten Straßenschild auf.
© 2010 Neue Westfälische / Dick -

Damit würdigt die Stadt Rheda-Wiedenbrück das Wirken eines Mannes, der auf politischer wie sozialer Ebene viele Verdienste um die ehemals selbstständige Stadt Rheda erworben hatte.


„Das Wohl seiner Mitmenschen lag Heinrich Heineke in besonderer Weise am Herzen“, so Bürgermeister Theo Mettenborg im Rückblick auf dessen Wirken. So habe der Altbürgermeister nach dem 2. Weltkrieg maßgeblich am Aufbau der Arbeiterwohlfahrt (AWO) mitgewirkt. „Dabei hat er sich intensiv um die Verbesserung der Notsituation der Bevölkerung gekümmert“, so das Stadtoberhaupt.


Das Denken und Handeln des nun posthum Geehrten sei „von dem Willen bestimmt, ja geradezu beseelt gewesen, Hilfestellung zu geben, wo immer Not am Mann war“. In vielen Funktionen, zuletzt als Bürgermeister, habe sich Heinrich Heineke „dem Gemeinwesen in besonderer Weise verpflichtet gefühlt“.


„Viele Menschen hat er mit seinem Tun begeistert und motiviert, sich auch zu engagieren“, so Mettenborg mit Blick auf die große Menschentraube unter dem frisch enthüllten Straßenschild am Rande des Gewerbegebiets Bosfeld, „ich brauche nicht aufzuzählen, wie viele Sozialdemokraten aus der Familie und dem Freundeskreis Heinrich Heinekes seinem Vorbild gefolgt sind.“


Im Zuge der kommunalen Neugliederung, so Mettenborg, habe Heineke sich lange gegen den Zusammenschluss von Rheda und Wiedenbrück gewandt, sich später aber „als guter Demokrat intensiv für die neue gemeinsame Stadt eingesetzt“.


Auch im Vereinsleben war der Altbürgermeister tief verwurzelt. Als aktiver Handballer gehörte er seit 1933 der Freien Turn- und Sportvereinigung Rheda (später die TSG) an, in den 70-er Jahren auch als deren Vorsitzender.


Für seine Verdienste auf all diesen Ebenen erhielt Heinrich Heineke das Bundesverdienstkreuz und den Ehrenring der Stadt Rheda-Wiedenbrück. Am 20. September 1991 verstarb Heineke im Alter von 87 Jahren.


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