CDU-Ratsfraktion Rheda-Wiedenbrück
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Pressearchiv
29.06.2014, 20:49 Uhr | Westfalen-Blatt / Dirk Bodderas
»Werden die Dinge nichteinfach durchbügeln«
CDU wählt Fraktionsvorstand – Top-Thema: Gesamtschule

»Fröhlich« sei seine Fraktion mit dem Wahlergebnis, und überhaupt: Bei den Bürgern genieße die CDU zur Zeit »ein unheimliches Hoch in der Stimmungslage«. Viele Gespräche hätten die Christdemokraten nach der Wahl mit Rheda-Wiedenbrückern geführt, und der Fraktion sei gute Arbeit zusammen mit Bürgermeister Theo Mettenborg bescheinigt worden.

Der CDU-Fraktionsvorstand: Klaus-DieteDer CDU-Fraktionsvorstand: Klaus-Dieter Schulze, Christa Bußwinkel, Uwe Henkenjohann und Peter Woste (von links). Foto: Dirk Bodderasr Schulze, Christa Bußwinkel, Uwe Henkenjohann und Peter Woste (von links).

Den anderen Ratsfraktionen reichte CDU-Chef Uwe Henkenjohann in einem Pressegespräch aus Anlass der Vorstellung des neuen Fraktionsvorstandes aber die Hand. »Wir werden die Dinge nicht einfach durchbügeln, werden gute Ideen nicht abweisen, das ist nicht unser Stil.« Der Versuch der Bündnisgrünen, die Ortsvorsteherposten abzuschaffen (wir berichteten), sei allerdings keine gute Idee.

Es gibt in den kommenden sechs Jahren viel zu tun, und das umfangreiche Programm packt die CDU-Fraktion mit einem neu gewählten Vorstand an, der einstimmig für drei Jahre bestimmt wurde. Demnach bleibt Uwe Henkenjohann Vorsitzender, seine Stellvertreter sind Peter Woste und Christa Bußwinkel. Klaus-Dieter Schulze löst Elke Leßmeier in ihrem Amt als Schriftführerin ab, die auf der Suche nach einer neuen Aufgabe in den künftig von der CDU (zuvor FDP) geleiteten Betriebsausschusses für die Eigenbetriebe Abwasser und Bauhof eingebunden wird.

Apropos Aufgaben: »Maßgebliches Thema« der kommenden Monate und Jahre ist nach Ansicht Uwe Henkenjohanns die Gesamtschule. Bis Ende dieses Jahres soll das Modell (vier werden zurzeit noch diskutiert) beschlossen sein. »Wir müssen ans Bauen kommen«, machte der Fraktionsvorsitzende Druck. Letztlich bleibe nur noch eine Beratungszeit von vier bis acht Wochen.

Ende dieses Jahres soll auch die Entscheidung zum Bau der neuen Stadthalle getroffen sein, aber auch die neue Kulturkonzeption für Rheda-Wiedenbrück Gestalt angenommen haben. Munter weiter geht es derzeit mit dem Umbau des Flora-Westfalica-Parks. Die Kosten hierfür sind bekanntlich auf drei Millionen Euro gedeckelt. Die Eröffnung des Wasserspielplatzes ist für den 4. Juli geplant. Das Allerwichtigste sei derzeit die Wegeführung, der Park sei am Wochenende »total überfüllt«, so Henkenjohann. Was die Emsrenaturierung betreffe, gebe es noch keine Förderzusage des Landes. Und Sparen ist auch ein großes Thema. Da macht die Partei auch vor der Stadtverwaltung nicht Halt. »Strukturen verbessern, um Kosten zu reduzieren«, heißt das Ziel. Es gehe aber nicht um Stellenabbau.

Nicht zuletzt stellen sich die Christdemokraten auch die Frage, »wie wir Volkspartei bleiben können«. Mittel der Wahl ist die Neuauflage des Bürgerforums, das der knapper werdenden Zeit der Bürger angepasst werden soll, um Themen zu diskutieren.