CDU-Ratsfraktion Rheda-Wiedenbrück
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03.03.2012, 20:03 Uhr | Die Glocke / Nimo Grujic
Henkenjohann bestätigt: „Theo tut der Stadt gut“
CDU setzt Schwerpunkte
Schulen, Südring und Stadthalle – das sind die drei „S“, die sich Rheda-Wiedenbrücks Christdemokraten für die kommenden Jahre auf ihre Fahnen geschrieben haben. „Visionär gestalten, aber mit Augenmaß“ lautet die Devise von Fraktionschef Uwe Henkenjohann und seinen Mitstreitern im Stadtrat.

Eine klare Handschrift zeichne nicht nur die Arbeit der CDU, sondern auch die Amtsführung von Bürgermeister Theo Mettenborg aus, betonte Henkenjohann am Freitag. „Theo tut der Stadt gut“ – auf diese saloppe Formel brachte er das Lob der Mehrheitsfraktion für den von ihr ins Amt gehobenen Rathauschef.

Gemeinsam habe man noch viel vor, betonte Uwe Henkenjohann und nannte die Neugestaltung des Flora-Westfalica-Parks als Beispiel. 3,5 Millionen Euro werde die Stadt bis 2015 in die Modernisierung und Erweiterung des Parks investieren, das sei beschlossene Sache. In weiser Voraussicht habe sich die Kommune im vergangenen Jahr Teile des Westfalia-Geländes sowie die Gaststätte Klein und einige umliegende Flächen gesichert. Henkenjohann: „Das verschafft uns zusätzlichen gestalterischen Handlungsspielraum.“ In greifbare Nähe gerückt seien durch diese Grundstücksgeschäfte die Erweiterung des Parks in Richtung Westfalia und der Neubau der Stadthalle in zentraler Lage an der Hauptstraße. Diese „Weiterentwicklung im grünen Bereich“ verschaffe der Doppelstadt Auftrieb für die nächsten 20 Jahre, ist Henkenjohann überzeugt.

Ein Projekt mindestens genauso langer Tragweite sei der Umbau des Schulsystems. Die CDU halte an ihrer Überzeugung fest, dass zwei Sekundarschulen die beste Lösung für Rheda-Wiedenbrück seien, betonte Henkenjohann. Die von der SPD geforderte Gesamtschule mache schon deshalb keinen Sinn, weil dadurch die Kursusvielfalt in den Oberstufen von Rats- und Einsteingymnasium extrem gefährdet sei, ergänzte Alexander Siefert, haushaltspolitischer Sprecher der CDU im Stadtrat.

„Völlig offen“ ist nach Auffassung von Henkenjohann der Ausgang der für Mai von der Stadtverwaltung geplanten Elternbefragung zur künftigen Ausrichtung der Schullandschaft. Die von den Gesamtschulbefürwortern fast schon sicher geglaubte Mehrheit für diese Schulform sieht der CDU-Fraktionschef nicht. So oder so gelte es, den Elternwillen bei der Entscheidung zu berücksichtigen.

 

Argumente für zwei Sekundarschulen

 Dass 400 Kinder und Jugendliche täglich zu den beiden Gütersloher Gesamtschulen pendeln, will Henkenjohann als Argument nicht gelten lassen. „Das sind gerade mal zehn Prozent aller Mädchen und Jungen, die eine weiterführende Schule besuchen. 4000 Schüler werden vor Ort unterrichtet.“ Fast unbemerkt habe sich die Osterrath-Realschule in den vergangenen Jahren zu einer heimlichen Sekundarschule entwickelt. Viele Kinder, die früher auf der Ketteler-Hauptschule angemeldet worden wären, würden heutzutage auf die ORS gehen und vom System mitgetragen, sagte Uwe Henkenjohann.

 

Am Südring nicht rütteln

Nicht rütteln wolle man am „dringend notwendigen“ Südring-Lückenschluss, sagte Henkenjohann. Nur die Umgehung bringe spürbare Entlastung für Wiedenbrück. Doch vor 2020 rollten die Bagger wohl nicht.

Finanziell gut aufgestellt sieht CDU-Haushaltsexperte Alexander Siefert die Doppelstadt an der Ems. Auf Hilfszahlungen sei die Kommune nicht angewiesen. „Darum beneiden uns viele.“ Um die Kosten und eventuelle Mehrausgaben auch unterjährig im Blick zu behalten, fordere die CDU ein neues Controlling-System, das tagesaktuell den finanziellen Ist-Zustand abbildet.
 


 

Wie geht es mit der Flora-Westfalica und dem Reethus weiter? Informationen zur Zukunft des Grüngürtels zwischen den Stadtkernen lieferte die CDU-Fraktion am Freitag während eines Pressegesprächs. 3,5 Millionen Euro seien bis 2015 im städtischen Haushalt für die Park-Modernisierung veranschlagt, für den Reethus-Ersatzbau werde parallel Geld angespart, sagte Alexander Siefert. Bild: Wassum

Sehen die Stadt auf einem guten Weg: (v. l.) Alexander Siefert (haushaltspolitischer Sprecher der CDU), Fraktionschef Uwe Henkenjohann und Geschäftsführerin Monika Schick. „Wir hätten schon 2012 einen ausgeglichenen Etat vorlegen können, wenn wir die Sparmaßnahmen übers Knie gebrochen hätten“, erklärte Siefert mit Blick auf das Defizit im laufenden Haushaltsjahr. Langfristiges Ziel bleibe ein Etat mit gleichhohen Einnahmen und Ausgaben. Bild: Grujic