CDU-Ratsfraktion Rheda-Wiedenbrück
Besuchen Sie uns auf http://www.cdu-fraktion-rheda-wiedenbrueck.de

DRUCK STARTEN


Pressearchiv
03.03.2012, 19:57 Uhr | © 2012 Neue Westfälische / ULLRICH WEILAND
„Theo tut der Stadt gut“
Ratsfraktion der Christdemokraten blickt optimistisch in die Zukunft

Mit dem am Montag verabschiedeten Haushaltsplan für dieses Jahr über rund 100 Millionen Euro sei die Stadt bestens aufgestellt, teilte gestern der finanzpolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion, Alexander Siefert, mit. Zusammen mit Fraktionschef Uwe Henkenjohann und Fraktionsgeschäftsführerin Monika Schick war er noch einmal auf die wichtigsten Punkte der Ratssitzung am Montag dieser Woche eingegangen.

Zogen für die CDU Bilanz: Alexander Siefert, finanzpolitischer Sprecher, Fraktionschef Uwe Henkenjohann und Monika Schick, Fraktionsgeschäftsführerin (v. l.).

„Wir können aus eigener Stärke in den Flora-Park, das Stromnetz, in die Ausstattung der Feuerwehr, in den Grunderwerb, den Umbau der Schullandschaft, den Südring und andere Infrastrukturmaßnahmen investieren. Welche Stadt kann das heute noch? Außerdem sind wir auf dem besten Weg, demnächst wieder einen Etat präsentieren zu können, der auch strukturell ausgeglichen ist, für dessen Ausgleich wir nicht die Rücklage bemühen mussten.“


Die Kritik der UWG wies Siefert zurück: „Wenn wir auf die Sanierung des Hallenbades verzichtet hätten, hätten wir noch mehr sparen können. Doch wär das sinnvoll gewesen?“ Die von der CDU geforderte Steuerungsmöglichkeit (Kontrolling) werde es ebenfalls bald geben.


„Theo tut dieser Stadt gut“, stellte Henkenjohann mit Blick auf Bürgermeister Theo Mettenborg fest. Mit ruhiger Hand und viel Sachkompetenz baue er die Verwaltung um. Seitdem er Bürgermeister sei, habe die Stadt zahlreiche Grundstücke gekauft, um Rheda-Wiedenbrück in den nächsten 15 bis 20 Jahren visionär umzubauen. Das habe es vor Mettenborg nicht gegeben. Wichtige Entscheidungen würden heute in den Gremien häufiger von einer großen Mehrheit getragen als früher. Demnächst werde auch das neue Parkkonzept vorgestellt. Die Bürger hätten sich die Überarbeitung der Grünflächen in der Stadt gewünscht.


Natürlich ging Uwe Henkenjohann auch auf die Schuldiskussion ein. Die Elternbefragung habe eine hohe, emotionelle Bedeutung. Immerhin gehe es um den Umbau der Schullandschaft für die nächsten 20 Jahre. Das Elternvotum müsse in die Entscheidungsfindung einfließen, andere Aspekte allerdings auch. Henkenjohann: „Die Elternbefragung kann auch mit dem Ergebnis enden, dass die Bürger die Fortsetzung des alten dreigliedrigen Schulsystems wollen.“ 4,3 Millionen Euro stelle die Stadt in den nächsten drei Jahren zur Verfügung, um auch die räumlichen Voraussetzungen für den Umbau der Schullandschaft zu schaffen.


Besonders scheint Henkenjohann der Südring am Herzen zu liegen: „Der muss so schnell wie möglich realisiert werden. Es wäre schön, wenn wir 2017 zum Zuge kämen, ich fürchte jedoch, dass sich vor 2020 nichts tun wird.“