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 CDU-Ratsfraktion Rheda-Wiedenbrück
 



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28.06.2014 - © 2014 Neue Westfälische / Marion Pokorra-Brockschmidt Übersicht | Drucken

Die CDU ist guter Stimmung

Fraktion nennt die Aufgaben, die sie nun vorrangig anpacken will

Von einer sehr guten Stimmung in der CDU-Fraktion spricht Uwe Henkenjohann. Der Fraktionsvorstand sei ebenso einmütig und nicht-geheim gewählt worden wie die Mitglieder für die Ausschüsse und Gremien nominiert wurden. "Eine Ortsteildebatte gab es nicht." Und auch bei den Themen, die nun prioritär angepackt werden, sei man sich in der CDU einig.



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Klaus-Dieter Schulze (Schriftführer, v.l.), Christa Bußwinkel (zweite stellvertretende Fraktionsvorsitzende), Uwe Henkenjohann (Fraktionsvorsitzender), Peter Heinz Woste (erster stellvertretender Fraktionsvorsitzender).
© 2014 Neue Westfälische / Marion Pokorra-Brockschmidt -

Bis zum Jahresende soll der Schulausschuss die baulichen Modelle der Gesamtschule bearbeiten. Dann soll geklärt sein, wie die Standorte in Rheda und Wiedenbrück in den nächsten Jahren aussieht. "Wir müssen ans Bauen kommen, weil immer mehr Schüler kommen wächst der Druck", so Henkenjohann. Er nannte die Aufgabe die derzeit vier Modelle auf eines zu reduzieren eine Herausforderung. Es sei zudem die mit 30 Millionen Euro größte Investition in der Geschichte der Stadt.

Auch zum Thema Stadthallenneubau erwartet Henkenjohann eine politische Entscheidung bis Ende 2014. Dabei suche CDU-Fraktion trotz ihrer absoluten Mehrheit das Gespräch mit den anderen Fraktionen. "Es ist nicht unser Stil, die Situation auszunutzen, wir sind für gute Ideen offen."

Noch offen sei das Handlungskonzept für Rheda, für das der "Masterplan 2020" eine Kulturmeile vom Bahnhof bis zum Flora-Park vorsehe. In dem würden die Module nach Plan weiterentwickelt. Im Frühjahr 2015 gibt es auf dem Areal der ehemaligen Kläranlage eine Skateranlage. "Am wichtigsten aber ist die neue Wegeführung", so Henkenjohann. Das aber sei abhängig von der Realisierung der Natur-Ems. "Informationen zur Förderung des Landes liegen noch nicht vor."

Ein neues Kulturkonzept der Flora Westfalica erwartet die CDU-Fraktion bis Ende des Jahres. Das für Sommer erwartete Tourismuskonzept verzögere sich. "Das soll bis zu den Herbstferien kommen."

Ebenfalls verschieben wird sich die für Ende 2014 geplante Entwicklung des neuen Baugebietes Kaiserforst - um mindestens sechs Monate. "Wir sind entsetzt über die katastrophale Vorbereitung der Bürgerversammlung durch die Verwaltung", so Henkenjohann. Wie Christa Bußwinkel sagte, sei es der Verwaltung nicht bekannt gewesen, dass sie den Verkehr über eine Straße führen wollte, die als Spielstraße ausgewiesen sei. Das habe eine Flut von Briefen der Anlieger ausgelöst. "Da gibt es noch eine Menge zu tun", meinte Bußwinkel. Darum habe die Fraktion beschlossen, dieses Projekt enger in der Verwaltung zu begleiten, "um die Knackpunkte zu klären".

Eine Umstrukturierung im Rathaus, in den Stadtbibliotheken und bei der Flora Westfalica peilt die CDU-Fraktion an. Sie will auf den Stellenplan und die Besetzung von Aufgaben schauen - und insgesamt für mehr Effizienz sorgen, "ohne Personal abzubauen", sagte Henkenjohann. 

Er war erneut von seiner Fraktion zum Vorsitzenden gewählt worden - wie seine Vorstandskollegen für die halbe Legislatur, also für drei Jahre. Erster Stellvertreter ist Peter Heinz Woste (Schwerpunkte: Bauen, Stadtentwicklung, Umwelt, Verkehr, Ausschuss für Grundstücke und Gebäude), zweite Stellvertreterin ist Bußwinkel (Schwerpunkte: Schule, Jugendhilfe, Soziales). Schriftführer ist neu Klaus-Dieter Schulze. Finanzpolitischer Sprecher bleibt Alexander Siefert. Als Geschäftsführerin fungiert weiterhin Monika Schick.


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