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12.06.2010 - Die Glocke, NIMO GRUJIC Übersicht | Drucken

Reethus und Rindertor sind Thema im Rat

Mettenborg rechnet mit Entscheidung

Reethus und Rindertor haben in den vergangenen Monaten die öffentliche Diskussion in der Doppelstadt an der Ems bestimmt. Jetzt steht in beiden Fällen eine Entscheidung an

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Die Pläne für den Stadthallen-Neubau als Ersatz für das marode Reethus (Bild) liegen seit mehr als einem Jahr auf Eis. Bild: Wimmer
Die Glocke, NIMO GRUJIC -

Der Stadtrat wird sich während seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause am Montag, 12. Juli, intensiv mit beiden Themen beschäftigen. Nach Auskunft von Bürgermeister Theo Mettenborg ist sowohl in Sachen Rindertor als auch in Sachen Reethus davon auszugehen, dass in der Sitzung eine Entscheidung getroffen wird. Mitte dieser Woche hatten sich die Ratsfraktionen zu einer internen Diskussions- und Informationsveranstaltung getroffen, in der es vorrangig um die beiden Rheda-Wiedenbrücker "R-Themen" ging.

 

In der Stadtratssitzung am 12. Juli wollen Bürgermeister und Stadtverwaltung aktuelle Sachstandsberichte sowohl zum Reethus als auch zum Rindertor geben. "Ich gehe davon aus, dass es in der Sitzung eine Entscheidung geben wird", sagte Mettenborg im Gespräch mit der "Glocke".

 

Seit Monaten hängen beide Projekte in der Schwebe. Für den Stadthallen-Neubau, der als Ersatz für das in die Jahre gekommene Reethus gedacht war, hatten die Ratsfraktionen im parteiübergreifenden Schulterschluss bereits im Frühjahr 2009 die Notbremse gezogen. Wegen der unklaren Kostensituation und sich abzeichnender Steuereinnahmeverluste hatten CDU, SPD, FDP und Bündnisgrüne das Millionen-Vorhaben auf Eis gelegt. Seitdem gab es weder ein klares Bekenntnis, die Neubaupläne, die damals noch Bürgermeister Bernd Jostkleigrewe auf den Weg gebracht hatte, weiterzuverfolgen oder doch zu den Akten zu legen. 

 

Ähnlich verhält es sich mit dem Rindertor. Unternehmer Franz-Josef Krane will das ehemalige Wiedenbrücker Stadttor im Bereich des Originalstandorts an der Bielefelder Straße/Einmündung Lange Straße nach historischem Vorbild neu errichten und damit einen Beitrag zur Verschönerung des Stadtbilds leisten. Obwohl Krane die Kosten aus eigener Tasche finanzieren will, ist das Vor- haben bei Politikern und Bürgern umstritten. Vor allem geht es um die Frage, inwieweit die Rindertor-Rekonstruktion den Verkehrsfluss im "Nadelöhr" Bielefelder Straße/Lange Straße stören würde. 

 

 

Nicht unumstritten sind die Pläne von Franz-Josef Krane, das Rindertor - hier als Fotomonatage - wieder aufzubauen. 



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